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30.09.22

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Die Geschichte der Naturkosmetik

Wir von WeBee machen Naturkosmetik. Doch was heute als Trend bezeichnet wird, hat eine lange Tradition, die vor Tausenden von Jahren begann.

Die Geschichte der Naturkosmetik reicht weit zurück. Schon in der Frühzeit nutzen die Menschen gerne Öle, Pflanzensäfte, Fette und natürliche Duftstoffe zur Körperpflege. Kostbare Öle und auch Honig dienten dazu die Haut geschmeidig zu halten und zu pflegen. Bädern mit Ziegen- und Eselstutenmilch wurden nachgesagt, dass sie für streichelzarte und seidige Haut sorgen, sodass Königin Cleopatra regelmäßig Milchbäder genoss. Oftmals zelebrierten die Menschen die Körperpflege bei gesellschaftlichen Ereignissen und besuchten Badestuben.

Verschiedene pflanzliche Öle

Neben dem Aspekt der Pflege war auch der des Schmückens sehr wichtig. Naturfarben wie z.B. Ocker, Henna, Lehm und schwarzes Manganoxid wurden von vielen Bevölkerungsgruppen für die Körperbemalung genutzt. Mit Körperbemalungen drücken sich die Völker aus. Sie besaßen große Bedeutung und symbolisierten Wertschätzung und Zugehörigkeit innerhalb der Gruppe, Stärke, Trauer, aber auch Feindseligkeit.

Frau mit Henna Händen

Den Grundstein für unsere heutige pflegende und auch expressive Naturkosmetik setzten bereits die Ägypter.

In der alten Hochkultur vom Nil herrschte ein regelrechter Schönheitswahn. Man wollte den Göttern ähneln und nahm dafür auch schmerzhafte und teilweise gesundheitsschädliche Praktiken in Kauf. Archäologen entdeckten in alten Grabstätten Gesichtsmasken, Reinigungsöle, Haarfestiger aus Bienenwachs und Harzen, Puder, Lidschatten aus farbigen Mineralien, Eyeliner für tiefschwarze Katzenaugen und Lippenfarben auf Fettbasis. Graue Haare wurden mit Ochsenblut oder Wacholderbeeren gefärbt, als Deodorant dienten gemahlene Johannisbrotbaumfrüchte und störende Härchen entfernte man mit Enthaarungsstreifen aus mit Harz bestrichenem Leinenstoff. Und weil man nicht nur gut aussehen, sondern auch betörend riechen wollte, wurden Parfums auf Basis von Honig, Blüten, Beeren oder auch Wein hergestellt.

Egyptische Steinwand mit Hieroglyphen

Wenn man so die Entstehung der Naturkosmetik betrachtet, dann entdeckt man ziemlich viele Parallelen zu unserer gegenwärtigen Zeit. Wir nutzen Kosmetik, um unsere Haut und unseren Körper zu pflegen. Dank ihr können wir uns ausdrucksstark schmücken, unsere Vorzüge hervorheben oder uns gar in eine ganz andere Person verwandeln.

Der Trend hin zur Naturkosmetik wächst, ebenso wie unser Bewusstsein für Nachhaltigkeit und der Sinn für den Einklang zwischen Menschen und Natur.


Doch ist Naturkosmetik gleich Naturkosmetik? ...

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